Eine kleine Geschichte zum Nachdenken: Ich kenne eine Frau – nennen wir sie Katharina – die hat den sogenannten »grünen Daumen«. Jede noch so verwelkte Pflanze blüht bei ihr wieder auf. Genauso umsorgt sie ihre Familie. Sie selbst nimmt sich nicht so wichtig. Das Beste für andere, sie bekommt den Rest. Gesundheitlich geht es ihr nicht so gut. Hüftgelenksbeschwerden, Herzerkrankung, Gallen-OP. Eines Tages habe ich ihr eine Pflanze geschenkt, mit den Worten: »Diese Pflanze heißt ab heute Katharina. Bitte hege und pflege sie.« Nach nur zwei Monaten war die Pflanze verwelkt! Was war geschehen? Wie immer, kümmerte sich Katharina mehr um andere, als um sich selbst. Ihr Unterbewusstsein assoziierte automatisch den Namen der Pflanze mit ihrer Person. So kam es wie es kommen musste. Sie vernachlässigte die Pflanze. Als diese dann endgültig eingegangen war, wurde ihr der Zusammenhang auf traurig Weise bewusst. Fazit: Nur wenn wir zuerst für UNS gut sorgen, respektvoll mit UNS umgehen, können wir auch für andere respektvoll sorgen.
Copyright 2014 Monika Rinn
Wie oft hören wir: "Nimm doch mal ein wenig Rücksicht!" oder wir sagen es selbst. Meistens aber als Ausruf: "Wie
rücksichtslos!" Jugendliche, die im Bus mit ihren Rucksäcken Plätze
blockieren, ihre Füße auf die Sitze stellen oder auch Autofahrer, die
uns schneiden oder am Zebrastreifen nicht halten. Rücksicht! Nach unserer Definition müsste es eigentlich "Rückschritt" heißen. Denn, was meinen wir mit " Rücksicht nehmen"? Erwarten wir nicht, dass andere "sich zurücknehmen", "zurückschreiten", um uns vorbei oder vorzulassen? Rücksicht
würde doch wörtlich bedeuten: zurückschauen, nochmal einen Blick nach
hinten werfen oder aber auch den Blick ins Hier und Jetzt richten. Aus
der Zukunft wieder hierher kommen mit unserem Blick und unseren
Gedanken. Aus den Wolken wieder auf die Erde, auf den Boden der
Tatsachen.
Oder auch den Blick auf uns, in uns hinein richten, bei
uns bleiben und unsere Bedürfnisse und Grenzen erkennen. Möglicherweise
hilft es uns dann auch dabei, die Grenzen der anderen wahrzunehmen und
zu (be)achten. Rücksicht kann aber auch für uns bedeuten: Rückschau auf unser Leben:
Was haben wir erreicht?
Welche Hindernisse haben wir überwunden?
Was hat uns gestärkt oder auch geschwächt?
Welche Ziele, Wünsche und Träume hatten wir?
Was haben wir davon bisher umgesetzt?
Was mussten wir begraben?
Und was haben wir in der Hektik des Alltags und im Laufe der Jahre vergessen?
Will ich so weiterleben?
Wie soll der Rest meines Lebens aussehen?
Vielleicht
gehören auch Sie zu den Menschen, die sich zurzeit irgendwie "unwohl"
fühlen, die "unzufrieden" sind, vielleicht schon körperliche Beschwerden
haben und nicht wissen, wieso und warum. Möglicherweise stellen Sie sich
auch schon die genannten Fragen und finden noch keine Antworten. Den
Weg aus dem Nichtwissen wie es im Leben weitergehen soll, können wir
symbolisch Schritt für Schritt beleuchten. In meinem Coaching machen wir
gemeinsam eine "Rücksicht" auf Ihre Situation und ich begleite Sie in
eine positive, glückliche Zukunft. Ihre Monika Rinn